Jetzt Energiefördergeldberater werden und mit Energiesparen Geld verdienen!

Warum Energiefördergeldbearter werden?

Energiesparen lohnt sich für jedes Unternehmen, denn Energieeffizienz bedeutete für Ihre Kudnen: niedrige Kosten für Strom, Wärme und Kälte, eine höhere Wettbewerbsfähigkeit und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, mit dem das Unternehmen Ihrer Kunden zukunftsfähig und nachhaltig aufstellen.

Das Beste daran: Energiesparen kostet weniger, als man denkt. In der Regel kann man schon mit geringen Investitionen die Energieeffizienz eines Unternehmens deutlich erhöhen und dadurch die laufenden Kosten senken. Die wirtschaftlichsten Maßnahmen, um Energie einzusparen, findet man mit Unterstützung eines Energieberaters. Die Kosten für den Expertenrat muss Ihr Kunde als mittelständisches Unternehmen nicht allein schultern: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt Unternehmen mit attraktiven Zuschüssen.

Maßnahmen zur Energiesparung zu finden, zu beantragen durchzuführen und Ansprüche geltend zu machen sind natürlich mit Zeitaufwand verbunden. Hier kommen Sie als Energiefördergeldberater ins Spiel. Sie stehen Ihrem Geschäftskunden als Berater zur Seite und übernehmen die Organisation und Kontrolle der Maßnahmen.

Ihre Aufgabe als Energiefördergeldberater:

Die Energieberatung für Ihre Kunden und die Auszahlung der staatlichen Zuschüsse sind nur sieben Schritte entfernt:

  1. Bearter wählen
  2. Kostenvoranschlag anfordern
  3. Antrag ausfüllen
  4. Beratungsvertrag abschließen
  5. Beratung durchführen lassen
  6. Abrechnungsunterlagen einreichen
  7. Zuschuss erhalten

Was wird gefördert?

Das BMWi übernimmt bis zu 80 % der Kosten, die für eine Energieberatung in einem mittelständischen Unternehmen anfallen. Die Zuschüsse können Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen.

Die einzelnen Förderbausteine auf einen Blick

  • Energieberatung auf Grundlage technischer Daten und einer Betriebsvesichtigung sowie anschließende Energieanalyse zur Erarbeitung eines konkreten Maßnahmenplans. Förderung: bis zu 80 % des Bearterhonorars (netto), höchstens aber 8.000 Euro; für Unternehmen, deren jährliche Energiekosten unter 10.000 Euro liegen, höchstens 1.200 Euro. Voraussetzung: Die Energieberatung muss repräsentativ für das gesamte Unternehmen sein.
  • Falls sinnvoll, gehört zur Energieberatung ein Konzept zur Nutzung von Abwärme.
  • Im Anschluss an Energieberatung und -analyse ist die Förderung einer Umsetzungsbegleitung möglich, sofern der Höchstbetrag noch nicht erreicht ist. Diese Umsetzungsbegleitung reicht von der Ausschreibung bis zu Abnahme der durchgeführten Effizienzmaßnahmen.

Bewerbung zum Energiefördergeldberater

Warum sollten Unternehmer eine Energieberatung durchführen lassen?

Die Kosten für Energie sind in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren um rund 200 Prozent angestiegen. Die angestiegenen Energiekosten betreffen sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen. Es verwundert daher kaum, dass viele Unternehmen bemüht sind, die Energiekosten in ihrem Betrieb drastisch zu verringern.
Dies gelingt am besten mit einem Experten, der dem Unternehmen beratend zur Seite steht. Nach einer professionellen Beratung können Unternehmen ihren Energieverbrauch spürbar senken. Ein Energieberater bzw. Fördergeldberater schaut sich den Energieverbrauch eines Unternehmens im Detail an. Häufig ist es möglich, durch eine qualifizierte Beratung bis zu 30 Prozent des Energieverbrauchs einzusparen.

Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen

Für große Unternehmen macht der deutsche Staat bereits relativ strenge Auflagen hinsichtlich des Energieverbrauchs. So sind Großunternehmen in Deutschland beispielsweise dazu verpflichtet, einen Energieaudit durchzuführen. Für kleinere und mittlere Unternehmen sind die gesetzlichen Vorgaben dagegen weniger streng. Um auch für kleine und mittelgroße Unternehmen Anreize zur Verringerung des Energieverbrauchs zu schaffen, hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vor einigen Jahren das Programm „Energieberatung im Mittelstand“ aus der Taufe gehoben. Dieses Programm hat das BAFA für alle Unternehmen vorgesehen, die weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und deren Jahresumsatz 50 Millionen Euro nicht überschreitet.

Ziele des Programms „Energieberatung im Mittelstand“

Mit dem Förderprogramm möchte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zur Umsetzung der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung beitragen. Diese bestehen vor allem in einer Senkung des Primärenergieverbrauchs sowie in der Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Die Steigerung der Energieeffizienz in kleineren und mittleren Unternehmen ist für die Bundesregierung ein wichtiger Baustein zur Erreichung dieser Ziele.
Jedes Unternehmen, das an dem Förderprogramm teilnimmt, soll seinen Energiebedarf um 10 % bis 20 % senken können. Das vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aufgelegte Programm sieht nur eine Förderung für die Beratung vor. Ist die Energieberatung abgeschlossen, erhält das Unternehmen vom BAFA keine weiteren Fördergelder für die Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeinsparung.

Unterschiede zu früheren Programmen

Programme, mit denen kleinere und mittlere Unternehmen zu energetischen Maßnahmen ermuntert werden sollten, gab es bereits vorher. Diese sahen jedoch zumeist eine Mindestgrenze für die Energiekosten vor. Mittelständische Unternehmen mit einem eher geringen Energieverbrauch konnten die Programme somit nicht nutzen. Beim Programm „Energieberatung im Mittelstand“ des BAFA existiert im Unterschied dazu keine Mindestgrenze für die Energiekosten. Somit können auch Unternehmen, die ihren schon niedrigen Energieverbrauch weiter reduzieren möchten, an dem Programm teilnehmen und Förderungen erhalten.

Energieberatung im Mittelstand

Viele Unternehmer scheuen sich zunächst vor einer professionellen Energieberatung, weil sie diese für sehr kostspielig halten. In der Realität ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Schon mit geringen Investitionen lässt sich die Energieeffizienz in vielen Unternehmen steigern. Durch einen effizienteren Energieverbrauch kann der Unternehmer nach der Beratung die laufenden Kosten deutlich senken.
Eine Energieberatung sollte durch einen dafür ausgebildeten Spezialisten durchgeführt werden. Wenn die Beratung durch einen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zugelassenen Experten erfolgt, ist diese förderungsfähig. Im Jahr 2015 ist von der deutschen Bundesregierung das Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ aufgelegt. Im Rahmen dieses Programmes können Unternehmen attraktive Förderungen für eine Energieberatung erhalten. Um von den Förderungen zu profitieren, muss sich der Unternehmer durch einen qualifizierten Experten in Sachen Energieeffizienz beraten lassen. In den ersten Jahren war der Kreis an für das Programm „Energieberatung im Mittelstand“ zugelassenen Beratern sehr klein. Ende des Jahres 2017 veröffentlichte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, das für das Programm verantwortlich ist, die seither gültige Richtlinie über die Förderung der Energieberatung im Mittelstand. Mit Veröffentlichung dieser Richtlinie erweiterte sich der Kreis an Beratern deutlich. Der Berater fertigt eine Energiebilanz für das jeweilige Unternehmen an.

Wie läuft eine Energieberatung ab?

Eine professionelle Energieberatung in einem Unternehmen wird durch einen Energieeffizienz-Experten durchgeführt und beginnt in aller Regel mit einer Betriebsbesichtigung. Im ersten Schritt stattet dieser dem Unternehmen einen Besuch ab und nimmt den aktuellen Energieverbrauch unter die Lupe. Nun wird der Berater Potenziale zum Einsparen von Energie aufdecken. Anschließend bewertet der Berater die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Einsparungsmöglichkeiten.
Energieberater erstellen für den Unternehmer ein Konzept mit konkreten Maßnahmen zur Energieeinsparung. Darüber hinaus beraten sie das jeweilige Unternehmen auch zu möglichen Förderangeboten.
Unternehmer mit Interesse an einer Energieberatung fragen sich häufig, ob die vom Berater vorgeschlagenen Maßnahmen zwangsläufig auch umgesetzt werden müssen. Es handelt sich dabei jedoch nur um Handlungsempfehlungen. Die Entscheidung, welche der Empfehlungen zur Energieeinsparung in die Tat umgesetzt werden, obliegt dem Unternehmer selber.

Förderungsmöglichkeiten für eine Energieberatung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, kurz BMWi, fördert aktuell Energieberatungen in mittelständischen Unternehmen. Unternehmen, die sich einen Energieberater ins Haus holen, haben die Möglichkeit, bis zu 80 Prozent der dafür anfallenden Kosten durch das BMWi übernehmen zu lassen. Die Förderung für eine Energieberatung muss beantragt werden. Für die Bearbeitung der Anträge ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig.
Vom BAFA gefördert werden solche Beratungen, welche darauf ausgerichtet sind, Informationen über den Energieverbrauch eines betrieblichen Gebäudes, eines Betriebsablaufs oder einer industriell genutzten Anlage zu erlangen. Nach einer ausführlichen Bestandsaufnahme werden im Rahmen einer Energieberatung dann Möglichkeiten zur Einsparungen ermittelt. Um als Unternehmen am Förderprogramm des BAFA teilnehmen zu können, gibt es einige wenige Voraussetzungen. Zunächst muss die Beratung auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland stattfinden. Zudem darf das Gebäude, dessen Energieverbrauch analysiert und anschließend reduziert werden soll, nicht überwiegend als Wohnraum genutzt werden. Das Förderprogramm muss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden.

Wer ist antragsberechtigt?

Einen Antrag auf Fördergeld für eine Energieberatung können kleinere und mittlere Unternehmen stellen, die weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen. Zudem gibt es Voraussetzungen für den Jahresumsatz beziehungsweise die Jahresbilanzsumme. Ein Unternehmen, das eine Energieberatung durch das BAFA fördern lassen möchte, darf nicht mehr als 50 Millionen Umsatz im Jahr machen. Die Jahresbilanzsumme darf 43 Millionen nicht überschreiten. Keinen Antrag auf Fördergeld können kleine und mittlere Unternehmen stellen, die bereits von steuerlichen Entlastungen nach dem Stromsteuergesetz oder dem Energiesteuergesetz profitieren.
Grundsätzlich ist es für Unternehmen möglich, Fördergelder für die Energieberatung aus mehreren Quellen zu beziehen. Allerdings sind bestimmte Konstellationen unzulässig. Wenn bereits Fördergelder aus dem Programm „Energieberatung im Mittelstand“ bezogen werden, darf ein Unternehmen keine Gelder vom Bund oder vom jeweiligen Bundesland erhalten.

De-Minimis-Grenzen

Darüber hinaus sind für Unternehmen, die eine Energieberatung fördern lassen möchten, auch die De-Minimis-Grenzen zu beachten. De-Minimis-Beihilfen werden von Mitgliedsstaaten der Europäischen Union an dort ansässige Unternehmen vergeben. Dabei handelt es sich um geringfügige Beihilfen, welche nicht für eine Beeinträchtigung des freien Wettbewerbs sorgen. Solche Beihilfen dürfen innerhalb von drei Steuerjahren einen Betrag von 200.000 Euro nicht übersteigen.

Wie kann eine Förderung beantragt werden?

Am Anfang steht die Auswahl eines geeigneten Beraters. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie führt eine Liste mit allen Beratern, die für das Programm „Energieberatung Mittelstand“ zugelassen sind. Ist ein passender Fördergeldberater gefunden, muss dieser einen Kostenvoranschlag für seine Dienstleistungen erstellen. Dieser ist zwingend notwendig, damit der Antrag auf Energiefördergeld beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingereicht werden kann. Das BAFA verlangt, dass aus dem Kostenvorschlag die Höhe des Honorars für den Berater eindeutig hervorgeht. Außerdem muss der Kostenvoranschlag des Beraters Informationen zur Art sowie zur Anzahl der Objekte enthalten, die hinsichtlich ihres Energieverbrauchs geprüft werden sollen. Es ist allerdings nicht notwendig, dass der Berater alle geplanten Leistungen auflistet.

Wann muss die Förderung für eine Energieberatung beantragt werden?

Grundsätzlich gilt, dass der Antrag auf Förderung immer vor Vorhabenbeginn beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingegangen sein muss. Der Antrag muss also vor dem Vertragsabschluss mit dem Berater eingereicht werden. Der Abschluss eines Vertrags vor Einreichen des Antrags ist ebenfalls möglich. Dann muss die Wirksamkeit des Vertrags mit dem Berater allerdings von der Zusage des BAFA abhängig gemacht werden.
Für die Form der Antragsstellung macht das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle klare Vorgaben. Der Antrag auf Förderung muss zwingend online gestellt werden. Dafür stellt das BAFA ein elektronisches Antragsformular zur Verfügung, das mit dem Angebot beziehungsweise einem Kostenvoranschlag des Beraters einzureichen ist.
Den Antrag auf Förderung für eine Energieberatung muss der Unternehmer nicht zwangsläufig selber stellen. Es ist beispielsweise möglich, stattdessen einen Berater zu bevollmächtigen, den Antrag auszufüllen und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einzureichen.

Zuwendungsbescheid

Wenn das BAFA die Förderung für eine Energieberatung bewilligt, erhält das Unternehmen einen schriftlichen Zuwendungsbescheid. Dieser bleibt für ein Jahr gültig. Der Unternehmer hat also nach Erhalt des Zuwendungsbescheides 12 Monate Zeit, um die Energieberatung durchführen zu lassen. Diese Frist kann nur in Ausnahmefällen verlängert werden. Dafür muss ein schriftlicher Antrag beim BAFA gestellt werden, das den Einzelfall anschließend prüft.

Verwendungsnachweis

Die Verwendung des Fördergeldes muss gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nachgewiesen werden. Zu diesem Zweck muss der Unternehmer nach Durchführung der Energieberatung einen Verwendungsnachweis erstellen, den er dem BAFA zur Verfügung stellt. Das BAFA stellt an den Inhalt des Verwendungsnachweises einige Anforderungen. Wichtig ist, dass dem Nachweis eine Kopie der abschließenden Rechnung des Beraters beigefügt wird. Außerdem benötigt das BAFA einen Bericht des Energieberaters. Schließlich muss der Unternehmer auch einen Nachweis über die Zahlung des Beraterhonorars vorlegen. Sobald alle notwendigen Unterlagen vorliegen, prüft das BAFA den Verwendungsnachweis und zahlt die Förderung an das Unternehmen aus.

Höhe der Förderung

Die genaue Höhe der Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle richtet sich nach den Energiekosten des Unternehmens. Liegen diese jährlich über 10.000 Euro, so sind 80 Prozent der Kosten für die Energieberatung förderfähig. Allerdings gibt das BAFA einen Höchstbetrag von 6.000 Euro vor.
Hat das Unternehmen pro Jahr weniger als 10.000 Euro Energiekosten, lassen sich ebenfalls bis zu 80 Prozent der Beratungskosten fördern. Die höchstmögliche Fördersumme liegt in diesem Fall jedoch bei 1.200 Euro.
Das BAFA zahlt die Förderung für die Energieberatung unmittelbar nach der Prüfung des Antrags aus.

Voraussetzungen für die Zulassung als Energieberater

Unternehmen, die von den Förderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle profitieren möchten, müssen sich für einen zugelassenen Berater entscheiden. Für eine Zulassung als Fördergeldberater stellt das BAFA Anforderungen an die Ausbildung sowie an die Berufserfahrung.
So sollte jeder Berater über ein abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium verfügen. Auch staatlich geprüfte Techniker und Meister können sich als Berater vom BAFA zertifizieren lassen. Darüber hinaus müssen die Berater, die vom BAFA zugelassen werden möchten, einschlägige Berufserfahrung nachweisen. Das Bundesamt fordert mindestens drei Jahre hauptberufliche Erfahrung als Energieberater. Der Nachweis einer einschlägigen Berufserfahrung ist für angestellte wie auch für selbständige Berater notwendig. Selbständige Berater haben die Möglichkeit, ihre Berufserfahrung durch die Abgabe einer Selbsterklärung nachzuweisen. In dieser Selbsterklärung muss der Berater mindestens drei Referenzprojekte angeben, die er umsetzen konnte.Die Zulassung von Energieberatern erfolgt stets personenbezogen. Beratungsunternehmen, in denen mehrere Fördergeldberater beschäftigt sind, müssen diese einzeln beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle als Experten zulassen. Vom BAFA zugelassene Berater können zur erfolgreichen Ausübung ihrer Tätigkeit externe Spezialisten einzubinden. Diese müssen nicht zwangsläufig beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle als Energieberater registriert sein. Die Verantwortung für das Gelingen des Projektes verbleibt jedoch immer bei dem Berater, der vom BAFA zugelassen und dort registriert ist.

Anforderungen an die Energieberatung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt nicht nur Anforderungen an die Ausbildung und die Berufserfahrung des Beraters. Auch für die Beratung an sich gibt es Vorgaben. So müssen sich Fördergeldberater dazu verpflichten, ihre Beratungen neutral durchzuführen. Es dürfen keine Hersteller und Produkte bevorzugt werden. Insbesondere ist es nicht erlaubt, Provisionen oder geldwerte Vorteile zu erhalten.
Als gesetzliche Grundlage für die Anforderungen an eine Energieberatung dient das Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen, kurz EDL-G. Der Berater muss eine systematische und umfassende Bestandsaufnahme der Energieströme in dem jeweiligen Unternehmen vornehmen. Nach der Bestandsaufnahme muss der Berater Maßnahmen zur Energieeinsparung ausarbeiten und dem Unternehmer vorschlagen. Die Daten, auf deren Basis der Berater Vorschläge macht, sind aufzubewahren.Sämtliche Ergebnisse des Beratungsprozesses müssen in einem Abschlussbericht festgehalten und dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden. Besonders wichtig ist, dass der abschließende Bericht eine Aufstellung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur Energieeinsparung enthält. Auch deren Kosten sowie die zu erwartenden Energieeinsparungen sind im Abschlussbericht aufzulisten.

Haftpflichtversicherung

Bei einer Energieberatung kann es zu durchaus zu Schäden kommen. Aus diesem Grund schreibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eine Haftpflichtversicherung vor, die bei Schadenersatzansprüchen einspringt. Personen, die sich beim BAFA als Berater registrieren möchten, müssen im Zulassungsprozess eine entsprechende Versicherung nachweisen.
Allerdings ist es nicht immer notwendig, dass ein Berater eine eigene Haftpflichtversicherung abschließt. Es reicht aus, wenn der Arbeitgeber eines angestellten Beraters eine Unternehmenshaftpflicht abgeschlossen hat. Diese greift bei Vermögens-, Personen- sowie Sachschäden im Rahmen der Energieberatung.

Ausbildung zum Energieberater

Der Energieberater zählt nicht zu den klassischen Ausbildungsberufen. Wer sich zum Berater ausbilden lässt, hat normalerweise bereits einen anderen Beruf erlernt oder ein Studium absolviert. Da der Beruf in Deutschland nicht näher geschützt ist, gibt es verschiedene Wege, um Berater zu werden. Zu beachten ist jedoch, dass das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nicht alle Abschlüsse akzeptiert.
Rating: 5.0/5. Von 1 Abstimmung.
Bitte warten...